Hausordnung

Vereinsheim Pinocchio´ 90 e.V.

Zur Gewährleistung eines harmonischen und geordneten Vereinsheimbetriebes und um die angenehme Atmosphäre dauerhaft zu erhalten, müssen einige Regeln aufgestellt werden. Diese sind für Mitglieder und Gäste verbindlich.

1. Allgemeines

1.1. Das Vereinsheim dient der Unterstützung der Aktivitäten des Vereins.

1.2. Das Betreten des Vereinsheims ist grundsätzlich allen Vereinsmitgliedern gestattet. Gäste sind herzlich willkommen. Es wird erwartet, dass auch die Gäste die Regeln der Hausordnung beachten.

1.3. Die Öffnungszeiten des Vereinsheimes legt der Vorstand fest. Vom Vorstand werden die Verantwortlichen bestimmt, die das "Hausrecht" ausüben. Dies sind neben dem 1. und 2. Vorsitzenden bis auf Widerruf: der Hauswart und alle Übungsleiter.

1.4. Der Nutzungsplan legt wird vom Vorstand festgelegt.

2. Sauberkeit
2.1. Das Vereinseigentum muss pfleglich und sachgemäß behandelt werden. Jeder ist verpflichtet, zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Sauberkeit im Vereinsheim und zur Erhaltung des Vereinseigentums nach besten Kräften beizutragen.

Die Vereinsräume sowie die Zugänge sind sauber zu halten. Es gilt das Verursacherprinzip! Gläser und Geschirr (Aschenbecher) sind nach der Benutzung durch den Benutzer unverzüglich zu reinigen und aufzuräumen.

Nach Ende einer Veranstaltung / Proben sind die Abfallbehälter und Aschenbecher in die Mülltonne zu entleeren.

3. Verhalten in den Räumen
3.1. Für die Beschädigung von Vereinseigentum ist der Verursacher haftbar. Der Verein übernimmt seinen Mitgliedern und den Gästen gegenüber keine Haftung.

3.2. In den Tanz- / Probenraum ist das "Mitbringen von Essen u. Getränke" untersagt!

3.3. In allen Räumen des Vereinsheimes besteht Rauchverbot.

4. Verlassen des Vereinsheims

4.1. Der jeweils Verantwortliche hat sich davon zu überzeugen, dass vor allem das Licht und die elektrischen Geräte (außer Kühlschrank und Heizung) ausgeschaltet, alle Fenster verriegelt und
sämtliche Außentüren verschlossen sind. Die Mitnahme von Schlüsseln der Innenräume ist untersagt. Diese sind in den dafür vorgesehenen Schlüsselkasten zu hängen.

4.2. Insbesondere während der Heizperiode sind die Türen der Innenräume außer Toiletten geschlossen zu halten.

4.3. Im Außenbereich ist immer (besonders nach 22.00 Uhr) für Ruhe zu sorgen. Beim Wegfahren wird um Rücksichtnahme auf die Nachbarn gebeten.

5. Reinigung
5.1. Grobe Verschmutzungen sind durch den Verursacher sofort zu beseitigen.

5.2. Eine Reinigung im Erdgeschoss, Böden & Toiletten erfolgt 14tägig.

6. Erhaltung Vereinsheim

6.1 Festgestellte Schäden an Einrichtung und Inventar sind den Hauswart zeitnah mitzuteilen.

7. Vereinseigentum

Die Ausleihe von Vereinseigentum ist für alle Vereinsmitglieder nur gestattet, wenn der / die Artikel in der Ausgabeliste eingetragen, die Leihdauer festgelegt und der Entleiher unterschrieben hat. Vor der Ausleihe ist zu klären, dass der Verein in der Leihzeit den /die Artikel nicht benötigt (dies hat Vorrang). Die Übergabe ist frühzeitig mit einem verantwortlichen Vorstandsmitglied abzustimmen. Verbrauchsmaterialien sind durch den Entleiher dem Verein zu erstatten.

 

17.Januar 2017

Der Vorstand

 

 

Umbau und Sanierung des Vereinsheims Pinocchio '90 e.V.
Hintergasse 4 in 65555 Limburg-Offheim

Bewertung der Studentischen Entwürfe (Preisgerichtssitzung)

Ort: Rathaus Limburg
Datum: Dienstag, 19.02.2008, 15:00 – 17:00 Uhr
Teilnehmer:
- H. Saal, Untere Denkmalschutzbehörde
- H. Kirchberg/ Fr. Krahl/ Fr. Nink, Pinocchio '90/ Peter-Sehr-Stiftung
- H. Lauber/ H. Wagner, teambau

Vorbemerkung
Alle Entwurfsverfasser haben im Wesentlichen die geforderten Planunterlagen vollständig eingereicht.
Leider wurde die Aufgabenstellung bei fast allen Arbeiten sehr großzügig erweitert hinsichtlich der Eingriffe in die Statik bei Wohnhaus, Scheune und Schuppen. Ein Totalabriss des Schuppens wurde bei vielen Arbeiten durch einen kleineren Neubau kompensiert, der die geforderten Lagerflächen nicht beinhaltet. Ebenso wurde der Aspekt der Kostenminimierung vielfach außer acht gelassen.

Vor diesem Hintergrund konnte das Preisgericht bei keiner Arbeit feststellen, dass sie der Aufgabenstellung in vollem Umfang gerecht wird. In einem 2. Rundgang wurden schließlich jene Arbeiten herausgehoben und zur gleichrangigen Prämierung vorgeschlagen, die am ehesten einen Ansatz für ein entwicklungsfähiges Entwurfskonzept unter Berücksichtigung der o. g. Einschränkungen bieten.

1. Rundgang

Folgende Arbeiten beinhalten einzelne gute Ideen und Konzepte, wurden aber aus formalen und inhaltlichen Gründen ausgeschlossen:

Entwurf A mangelhafte oder fehlende Anbindung der einzelnen Baukörper (bes. Verbindung Scheune – Schuppen); Cafénutzung ist unklar (u. a. fehlende Nebenräume); Baukörper wirkt fremd und störend

Entwurf B keine Anbindung Wohnhaus – Scheune; durch Schuppenabriss fehlende Lagerräume und Charakter des „Dreiseithofes" zerstört

Entwurf D mangelnde Verbindung der Gebäudeteile; Bühne liegt falsch; aufwändige

Umbaulösung

Entwurf E mangelnde bzw. fragwürdige Verbindung der Gebäudeteile (Bühne – Café); Bühne liegt falsch; aufwändige Umbaulösung u. a. durch offenes Café

Entwurf F umfassende Eingriffe in die Statik; Zuschauerraum zu klein; aufwändigste aller vorgestellten Lösungen (Verglasung, Treppen, Materialwahl) mit hohem gestalterischen Anspruch

Entwurf H Ablösung des Neubaus von der Scheune funktional und typologisch fragwürdig; Neubau zu klein; großer Eingriff in die Statik durch quer liegende Treppe hinter der Bühne; aufwendige Bühnenkonstruktion

Entwurf I keine ausreichende Verbindung der Gebäudeteile; Zuschauerraum zu klein; fehlende Lagerflächen durch Wegfall des Schuppens; aufwändige und gestalterisch anspruchsvolle Lösung

Entwurf J fehlende Verbindung Wohnhaus – Scheune; Nutzungskonflikt zw. Bühne und Lounge; fehlende Lagerflächen durch Wegfall des Schuppens; zu viel Caféfläche

2. Rundgang

Nach Beendigung des 1. Rundgangs verblieben 3 Arbeiten, die der Aufgabenstellung trotz einzelner Mängel am ehesten gerecht wurden und unterschiedliche, sich teilweise ergänzende Ansätze für eine Weiterbearbeitung bieten.

Entwurf C

  • Beibehaltung der WC-Anlage im Wohnhaus
  • Durchgang Wohnhaus – Scheune in EG und OG
  • falsche Anordnung der Bühne, Zuschauerraum zu klein dimensioniert (Probenraum in offene Bühne umwandeln, Verzicht auf Gegenbühne)
  • Treppe im Bühnenbereich höchstens einläufig ausbilden
  • Funktionen für neues Nebengebäude könnten alle in vorh. Schuppen untergebracht werden
  • Gute Detailausbildung und Plangrafik, Fassade Neubau sollte überarbeitet werden


Entwurf G

  • WC-Anlage im Wohnhaus könnte erhalten werden
  • Durchgang Wohnhaus – Scheune statt Müllverschlag
  • großer Eingriff in die Statik durch quer liegende Treppe hinter der Bühne
  • ausgewogenes Verhältnis Bühne – Zuschauerraum
  • fehlende Lagerflächen durch Wegfall des Schuppens, fehlende Nebenräume für Cafénutzung
  • sehr gute Detailausbildung und Plangrafik, ausgewählte Materialien zu hochwertig für das enge Budget des Bauherrn; sehr anspruchsvolles Gesamtkonzept


Entwurf K

  • WC-Anlage im Wohnhaus könnte erhalten werden
  • Anbindung Wohnhaus – Scheune auch im OG
  • Bühne und Zuschauerraum als Gegenpole innerhalb eines ‚Haus-im-Haus-Konzeptes'
  • einziger Entwurf, der den Schuppen erhält; Nutzung auch im OG wünschenswert
  • Gestaltung Innenhof fehlt; insgesamt kann die Grundidee gestalterisch wesentlich klarer ausgearbeitet werden
  • Detailausbildung und Plangrafik sind verbesserungswürdig


Der Vorschlag, die Entwürfe des 2. Rundgangs ranggleich einzustufen und zu prämieren, wurde einstimmig angenommen.

Für das Preisgericht

Hünfelden, den 04.04.2008
Teambau GmbH, J. Wagner

Objekt: Scheunengebäude („Dreiseithof")
Bauort: Hintergasse 4, 65555 Limburg-Offheim
Grundbuch LM-Offheim, Fl.: 2, Flst.: 203
Eigentümer: Peter-Sehr-Stiftung, Vors. Elisabeth Krahl
Nutzer: Pinocchio ´90, Internationale Theatergruppe


Das vorgenannte Objekt wurde 1690 erbaut und steht unter Denkmalschutz (Kulturdenkmal).


Pinocchio 90 ist seit dem 1.11.1996 Mieter des Anwesens, Hintergasse 4, Offheim.

Vermieter ist die gemeinnützige „Peter-Sehr-Stiftung". Vorsitzende der Stiftung und Vermögensverwalterin ist Frau Elisabeth Krahl.

Das aus einem Wohnhaus, einer Scheune und mehreren Nebengebäuden bestehende Hofgut wird von Pinocchio 90 als Vereinsheim genutzt.

Das Anwesen wurde vorher von mehreren Mietparteien (Aussiedler) genutzt, stand jedoch teilweise auch leer. Durch die Vermietung des gesamten Anwesens an Pinocchio wurde die Nutzung des Hauses und der Stallungen sichergestellt und dadurch ein möglicher weiterer Verfall verhindert.

Nach der Anmietung von Pinocchio wurde im Jahre 1997 das Wohnhaus leer geräumt. Anschließend fanden Renovierungsmaßnahmen im Wohnhaus statt. Die alte Kohleheizung wurde entfernt, Putz-, Maler-, Tapezier- und Fußbodenarbeiten wurden durchgeführt. Eine Küche wurde eingebaut. Die Heizung wurde auf „Radiatoren" umgestellt.Nach dem darauf folgenden kalten Winter hatten wir in den frisch renovierten Räumen erhebliche Wasserschäden.
Also wurde alles wieder neu renoviert.

Parallel zur Wohnhausrenovierung fand die Entrümpelung der Scheune und Stallgebäude statt. Über 30 Container Müll wurden entsorgt.
Der Scheunenboden wurde begradigt und ein Fußboden eingezogen. Jetzt konnten hier die umfangreichen Bühnenrequisiten hergestellt und gelagert werden.

Im Zeitverlauf verfestigte sich bei „Pinocchio" immer mehr die Idee, dass Anwesen nach und nach zu einer Kleinkunstbühne umzugestalten. Diese soll auch von anderen Vereinen genutzt werden und für die Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Bei unseren weiteren Aktivitäten an und in dem Anwesen wurde die Idee unseres Vorhabens berücksichtigt.

So wurden in den Jahren 2003 bis 2005 die Sanitäranlagen erneuert. Aus dem ursprünglichen Bad wurden zwei Toiletten (Damen/Herren). Im Erdgeschoss wurde eine Zentralheizung eingebaut. Aus einem Stall, der an das Wohnhaus grenzte, wurde ein Probe- und Tanzraum gemacht. Hierzu musste der Fußboden begradigt (80 cm Gefälle), neue Wände eingezogen und komplett neue Elektrik und Heizung installiert werden.

Als nächstes sollten Energiesparmaßnahmen am Wohnhaus folgen. Die (ur)alten Fenster sollten ausgetauscht werden. Jetzt schaltete sich die Denkmalbehörde ein und informierte, dass es sich bei dem Anwesen um ein Kulturdenkmal handelt und bei Baumaßnahmen entsprechende Auflagen zu beachten sind.

Unter Vermittlung von Dipl.-Ing. Diethelm Lauber, von der Fa. „teambau", fand im August 2006 ein Ortstermin in Offheim statt. Hieran nahmen teil:

Herr Markus Saal, Denkmalpfleger der Stadt Limburg
Frau Katja Gröschen, Diplom-Ingenieurin der FH Wiesbaden
Herr Diethelm Lauber, Diplom-Ingenieur (Gesellschafter Teambau)
Frau Elisabeth Krahl, Stiftungsverwalterin der Peter-Sehr-Stiftung, (Eigentümer)
Frau Gabriele Nink, Vorstand Pinocchio 90
Herr Peter Kirchberg, Vorstand Pinocchio 90

Hierbei wurde zunächst festgestellt, dass gravierende Sicherheitsmängel in der Statik der Scheune und insbesondere des Daches bestehen.

Es erfolgte eine sofortige Sperrung der Scheune bis zur Durchführung der notwendigen Sicherungsmaßnahmen.

Exkurs: Hierdurch konnte auch der der Proberaum nicht mehr genutzt werden! Somit kam es zu einer Verschiebung unseres Musicals „Alice im Wunderland" von November 2006 auf das Frühjahr 2007.

Für das weitere Vorgehen wurden folgende Verabredungen getroffen:

Die Scheune musste leergeräumt werden. Dies bedeutete, dass die Bühnenbilder zerlegt und die Materialien in anderen Räumen zwischengelagert werden mussten. Diverse Einbauten und provisorische Zwischendecken sowie das Stroh musste entsorgt werden.

Im nächsten Schritt wurden Notsicherungsmaßnahmen in der Scheune durchgeführt. Diethelm Lauber hat diesbezüglich die Initiative übernommen und mit einem Zimmermann/Statiker das Dach soweit abgesichert, dass weitere Maßnahmen in der Scheune durchgeführt werden konnten. Nach einem Gutachten des Dipl.-Ing. Flach von der Ingenieursgemeinschaft für Bauwesen; Bad Soden, über die Beurteilung der Standsicherheit vom 9.10.2006, kann der Proberaum jetzt wieder genutzt werden.

In der 43. Kalenderwoche (23.-28.10.2006) fand die Aufmessung des gesamten Anwesens statt.

Unter der Leitung von Prof. Dr.-Ing. Klaus Nohlen und Dipl.-Ing. Katja Größchen, beide von dem Fachbereich Architektur der Fachhochschule Wiesbaden, wurde eine Dokumentation der gesamten Bausubstanz als „formgetreue Handaufnahme" erstellt. 36 Studenten führten die Arbeiten im Rahmen eines Semesterprojektes in diesen fünf Tagen aus. Für rund die Hälfte der Studenten wurde von der Peter-Sehr-Stiftung, in Zusammenarbeit mit der Kath. Kirchengemeinde, eine Unterkunft zur Verfügung gestellt. Pinocchio bedankte sich am letzten Tag bei den Studenten sowie Prof. Nohlen und Frau Größchen für die gute Zusammenarbeit mit einigen Getränken und einem Imbiss.

Perspektive
Da bisher keinerlei Unterlagen/Bauzeichnungen über das „Kulturdenkmal" vorlagen, kann jetzt auf der Grundlage der Dokumentation der Fachhochschule Wiesbaden in einen weiteren Kosulationsprozeß eingetreten werden.
Gemeinsam sollten nun die Eigentümerin (Peter-Sehr-Stiftung) mit dem Mieter (Pinocchio 90) dem Architekten, der Denkmalbehörde, der Stadt Limburg, evtl. die Stiftungsbehörde die Möglichkeit weitere Nutzung des Anwesens unter Einbeziehung der Kosten und dessen Finanzierung erörtern.
Sowohl die Peter-Sehr-Stiftung, als auch Pinocchio würden es begrüßen, wenn im Einvernehmen mit den öffentlichen Institutionen und deren Unterstützung, es gelingen würde, unter Beachtung der Denkmalspflege einen „Kulturraum" (so wie von Pinocchio 90 angedacht) zu schaffen.

In den 10 Jahren der bisherigen Mietzeit wurden von Pinocchio 90 und seinen Vereinsmitgliedern erbracht:

Über 6.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit nur für das Vereinsheim
Ausgaben von über 20.000 €
Sachspenden von diversen Firmen und Privatpersonen von über 25.000 €.

Danke
Ohne das Engagement der Vereinsmitglieder und der Unterstützung der Kommunen sowie vieler Firmen wäre dies alles so nicht möglich gewesen.
Besonders hervorzuheben ist hierbei das Engagement der NASPA, die den Verein seit vielen Jahren ideell und materiell unterstützt.

Peter Kirchberg

Bauvorhaben: Umbau und Sanierung des Vereinsheims Pinocchio 90 e.V.
Hintergasse 4 in 65555 Limburg-Offheim

Antrag auf Nutzungsänderung des Wohnhauses und der Scheune (ehem. Stall)

Bauherr: Peter-Sehr-Stiftung
Vorsitzende Elisabeth Krahl
Hintergasse 27
65555 Limburg-Offheim


Nutzungsbeschreibung

Das aus einem Wohnhaus, einer Scheune und mehreren Nebengebäuden bestehende Hofgut wurde 1690 als sog. ‚Dreiseithof' erbaut und zu Wohnzwecken bzw. landwirtschaftlichen Zwecken genutzt.

1996 wurde das Anwesen von dem Eigentümer, der Peter-Sehr-Stiftung, an den Verein ‚Pinocchio 90' e.V. vermietet. Von diesem wird es als Vereinsheim genutzt. Der Verein besteht aus zurzeit etwa 84 Mitgliedern.

‚Pinocchio 90' hat sich in den vergangenen Jahren in der Kultur- und Kleinkunstszene der Region Limburg als Theater- und Musicalgruppe etabliert. Die Proben zu den teilweise überregional stattfindenden Aufführungen finden in der Scheune (Tanzsaal im ehem. Stall) statt. Im restlichen Teil der Scheune werden die Bühnenrequisiten gelagert. Das Wohnhaus dient im Erdgeschoss als Sitzungs- und Aufenthaltsbereich; im Obergeschoss werden weitere Requisiten bzw. Technik gelagert. Optional können zukünftig auch vereinzelte Gesangs- und Schauspielproben im 1. OG stattfinden.

Auf Grund schwerer statischer Mängel wurde die Scheune in Abstimmung mit der Denkmalpflege und dem Bauamt im August 2006 gesperrt und notgesichert. Gemäß Gutachten des Dipl. Ing. Flach (Ingenieurgemeinschaft für Bauwesen) vom 09.10.2006 konnte die Nutzung des Probenraumes wieder aufgenommen werden. Der Durchgang vom Probenraum zur Scheune sowie die Scheune selbst bleiben aus Sicherheitsgründen weiterhin gesperrt.

Für die Zukunft ist angedacht, die Hoffläche in das Konzept der kulturellen Nutzung des Hofguts mit einzubinden. Hierzu soll eine Umgestaltung der Hoffläche und der Scheune zu einer flexibel nutzbaren und temporär überdachten Kleinkunstbühne erfolgen.

Hünfelden-Dauborn, den 06.06.2007

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(Unterschrift Entwurfsverfasser)

Peter Kirchberg

Bauaufnahme FH Wiesbaden

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